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Lieben Sie Pflanzen? Freuen Sie sich über Ihren blumig bepflanzten Balkon? Geniessen Sie Ihren Garten? Und möchten Sie diese Freude mit anderen Pflanzenliebhabern teilen? Der Verkehrsverein Meilen führt jährlich die Veranstaltung 'Blumen in Meilen' durch. Zusammen mit Herrn Ueli Zollinger – Geschäftsführer von Amman Gartenbau AG in Meilen – begutachten wir während den Sommermonaten Ihren Balkon oder Garten und bewerten diesen fachlich kompetent. Jeweils im Spätherbst findet der gemeinsame Abschlussabend in einer Meilener Lokalität statt, an dem ein - dem 'Blumen in Meilen'-Thema - entsprechender Vortrag präsentiert wird. Man tauscht sich unter Gleichgesinnten aus und geniesst das Abendessen. Und die Preisverlosung unter den Teilnehmenden rundet den Abend ab.
Interessiert? Lust zum Mitmachen? Ansprechperson für 'Blumen in Meilen' ist: Margrit Simon - 044 923 71 67 - blumeninmeilen@vvmeilen.ch
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Blumen in Meilen im Jahr 2010
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4. Gartenstunde des Verkehrsvereins Meilen vom 18.06.2010
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(ms) Wirkliche Pflanzenfreunde lassen sich auch nicht durch ein bisschen Regen abhalten, wenn es darum geht, einen wunderbaren Privatgarten zu besichtigen. So geschehen letzten Freitag, anlässlich der 4. Gartenstunde des VVM. Frau Christine Hodel in Feldmeilen öffnete ihren üppigen zehnjährigen Staudengarten für uns. Auf 300 m2 findet man viele Liebhaber- und Raritätenpflanzen.
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Die Freunde und Liebe zu Pflanzen wurde durch die Mama weitergegeben, welche auch heute noch ungebremst der Pflanzenleidenschaft frönt und zu Spezialitäten Märkten im In- und Ausland fährt um Raritäten aufzustöbern. Frau Hodel teilt diese Leidenschaft. So schwärmt sie von dem aus Kanada eingeführten roten Holunder mit spannendem rötliche Blattwerk mit zartrosa Blüten. Oder von den duftenden Zitronenbäumchen von dem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten Otto Eisenhut aus San Nazzaro, Tessin. Und wie alles seine zwei Seiten hat, ist dies auch beim Regen der Fall: Durch den Regen wirken die Farben bedeutend intensiver. Wir nehmen die unterschiedlichsten Grüntöne viel bewusster wahr und werden auch durch keine Farbtupfer davon abgelenkt, Strukturen und Formen treten in den Vordergrund. Einzig die zarten lila Linarien (Leinkraut) wiegen sich im Wind. Der Waldrand des Grundstücks begrenzt auf natürliche Weise diesen stark an England angelehnten Staudengarten, es entsteht effektiv ein neues Zimmer, ein Gartenzimmer. Ergänzt wird dieses durch das vor zwei Jahren angelegte Biotop mit Goldfischen. Mittlerweile haben auch Frösche, zarte Libellen und auch der Reiher dieses Paradies für sich entdeckt, der Vogel reduziert auf natürliche Weise den Goldfischbestand. Eine weitere Leidenschaft von Frau Hodel sind die aus Südamerika stammenden Engelstrompeten (Brugmansia) mit ihren grossen, becherförmigen nach unten neigenden Blüten. Diese eindrücklich grossen Topfpflanzen sind die einzigen, welche im Haus überwintert werden. Die Vermehrung via Stecklinge scheint einfach, so werden wir von Frau Hodel gleich in diese Kunst eingeführt. Wie immer beschliessen wir auch diese interessante Gartenstunde mit Kaffee und Kuchen und geniessen dazu den Blick auf dieses Gartenparadies. Wir bedanken uns herzlich bei der leidenschaftlichen Gärtnerin Frau Christine Hodel für ihre Führung und wir haben deutlich bemerkt, wie viel Freude ihr die Pflanzen bereiten.
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3. Gartenstunde des Verkehrsvereins Meilen vom 21.05.2010 - Thema Pfingstrosen
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(ms) Termingerecht zu Pfingsten fanden sich 20 Pflanzeninteressierte in Feldmeilen ein und liessen sich durch Herrn Zollinger das Thema Pfingstrosen näher bringen. Der botanische Namen dieser Gattung ist 'Paeonia', der Name ist auf das griechische Wort 'paionia' zurückzuführen, das für den Götterarzt Paian steht, welche mit Hilfe dieser Pflanze Menschen heilte. Die 'Echte Pfingstrose' (Paeonia officinalis) wird auch als Bauern-Pfingstrose bezeichnet, weil sie ein fester Bestandteil des traditionellen Bauerngartens ist.
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Jedoch bekam sie zunehmend Konkurrenz durch die 'Chinesische Pfingstrose' (Paeonia lactiflora), die im asiatischen Raum beheimatet ist und bald auch in der westlichen Welt eine Anhängerschaft der mittlerweile über 3000 Sorten gefunden hat. Pfingstrosen sind Stauden, d.h. sie sind mehrjährige Pflanzen, deren oberirdische Pflanzenteile krautig weich sind und in der Regel nach jeder Vegetationsperiode absterben, zudem überdauern Stauden mehrere Jahre und blühen und fruchten in jedem Jahr erneut. Alle Paeonien sind sommergrün und zeigen nach der Blüte oftmals eine wunderschöne Herbstfärbung. Es empfiehlt sich, die Blätter erst im Frühjahr zu schneiden, einerseits erfreuen diese uns in der kargen Winterzeit und zudem bieten die Blätter Schutz für Kleinstlebewesen. Sinnvoll ist es ebenfalls, Pfingstrosen möglichst lange an einem Standort stehen zu lassen, da der Blütenansatz von Jahr zu Jahr zunimmt. Man unterscheidet zwischen einfacher, halbgefüllter und gefüllter Blüte, sowie der japanischen Blüte, wo das Blüteninnere statt mit Blütenblättern mit Blütenbändern gefüllt ist, die je nach Sorte unterschiedlich breit sein können.Empfehlenswert ist es, die Pflanzen im Frühjahr vor dem Austrieb sowie nach der Blüte mit organischem Dünger zu versorgen, denn auf mineralischen Dünger reagieren Pfingstrosen gelegentlich mit gelben Blättern und dürftigem Wachstum. Die von Herrn Ueli Zollinger vor zwei Jahren - vom über die Landesgrenzen hinaus bekannten Pfingstrosengärtner Friedrich aus Stammheim - übernommene Sammlung wird von ihm und seiner Tochter Elvira gepflegt, geteilt mit dem Ziel, weiterhin möglichst vielen Menschen damit zu erfreuen. Wir konnten uns selber überzeugen: die vielfältige Sammlung mit Raritäten, gar Wildformen, strotzt vor Gesundheit, die gesamte Blütenpracht wird man am Gartenfestival Schloss Haldenstein bei Chur vom 04.-06. Juni 2010 bestaunen und auch einzeln erwerben können. Jedoch nicht 'nur' Paeonien findet man in Herrn Zollingers und seiner Tochter Pflanzensammlung, der eindrücklich grosse Schattengarten mit Raritäten zeugt von deren Sammelleidenschaft, stellvertretend seien die 60 verschiedenen Elfenblumen (Epimedium) erwähnt, welche so filigran sind, dass man schon mal näher hingehen muss, um die zarten Blüten zu bestaunen.Auch erfuhren wir, dass der Pflanzenjäger (plant hunter) problemlos von Raritätengärtner zu Raritätenmarkt weit über die Landesgrenzen hinaus fährt, um eine gesuchte Pflanze zu erstehen und dafür auch gerne eine jahrelange Wartezeit in Kauf nimmt. So haben viele Pflanzen eine eigene Geschichte, die ebenso spannend ist wie die Pflanze selber. Eine besondere Rarität stellte uns Herr Zollinger ebenfalls noch vor: ein kletternder Salomonssiegel (Polygonatum), welcher in der ursprünglichen Form maximal 50 cm hoch wird, dieser hingegen bis 185 cm hoch, also ein eindrücklicher Kletterer ist. Bei strahlendem wärmenden Sonnenschein - nach wochenlangem trüben, nasskalten Wetter - genossen wir zum Abschluss Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und als ganz besonderer Genuss dies erst noch mitten in dieser speziellen Pflanzensammlung! Allerlei Empfehlungen nahmen wir mit nach Hause, wie beispielsweise nicht allzu heftig zu jäten, denn die freie Erde wird sofort wieder eingenommen. Und dass es im botanischen Sinne gar kein Unkraut gibt, sondern es sich hier um Pflanzen handelt, die unerwünscht sind. Und der der Trick mit dem Windenstab werden wir wohl nie vergessen. Einmal mehr genossen wir diese 3. Gartenstunde vom VVM - diesmal eine etwas verlängerte Stunde - in einem sonst nicht zugänglichen Garten. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Zollinger!
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Blumen in Meilen im Jahr 2009
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1. Gartenstunde des Verkehrsvereins Meilen vom 05.06.2009
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(ms) Strahlender Sonnenschein begleitete die garteninteressierten Meilener zur ersten Gartenstunde des VVM am letzten Freitagnachmittag. Ziel der Gartenstunde ist, während einer Stunde einen Einblick in einen sonst nicht zugänglichen Garten zu gewinnen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, neue Pflanzen kennen zulernen und neue Ideen zu sammeln oder einfach die Naturschönheiten zu geniessen. Cécile Schwarzenbach öffnete das Gartentor zu ihrem idyllischen Seegarten mit Rosen, Stauden, Sträuchern und Bäumen an traumhafter Seelage und erzählte von der Entwicklung vom Bauerngarten zu ihrem jetztigen 'Geniesser-Garten'. Und sogleich kam auch Ferien-Stimmung auf, die bei Kaffee und Kuchen noch verstärkt wurde. Der VVM bedankt sich herzlich bei der unkomplizierten Gärtnerin und den interessierten Besuchern und freut sich, dass im August die zweite Gartenstunde im Namen des VVM stattfinden wird.
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2. Gartenstunde des Verkehrsvereins Meilen vom 07.08.2009
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(ms) Letzten Freitag trafen sich die garteninteressierten Teilnehmenden von 'Blumen in Meilen' an der General Wille-Strasse. Ein architektonisch wohl einmaliges Ensemble in Feldmeilen - originalgetreu renoviert – erwartete uns hier.Umgeben ist das Haus mit Nebengebäuden von einem wunderbaren Garten auf verschiedenen Ebenen, welcher laufend von der umsichtigen Hausherrin verschönert wird. Ursprünglich war es Wohnsitz und Schaffensort der über die Landesgrenzen hinaus bekannten Keramik-Künstlerin Vreni Wächter. Ihre Schwester, Rösi Wächter, verkaufte u.a. auch diese Werke an ihrem Arbeitsort, dem Heimatwerk Zürich. Nach dem Tod der Künstlerin kehrte Elisabeth Schanz im Jahr 2006 mit ihrem Mann wieder an diesen Ort zurück, an dem sie bereits bis zu ihrem 12. Lebensjahr gelebt hatte. Seither ist die Liegenschaft in einem top Zustand, ein lebendiges Museum, denn gekonnt sind im und ums Haus Wächter-Keramiken platziert. Im 'Wöschhüsli', in dem noch käufliche Wächter-Keramiken ausgestellt sind, endete unser Rundgang. 'Dies ist ja nicht 'nur' eine Gartenstunde, sondern auch eine kulturelle Stunde', meinte ein Teilnehmer ganz richtig. Im Namen des Verkehrsvereins Meilen bedanken wir uns herzlich für diesen eindrücklichen Rundgang und wünschen der charmanten Gärtnerin weiterhin frohes Schaffen in und ums Haus.
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Abschlussabend von 'Blumen in Meilen' 2009 des VVM mit dem diesjährigen Thema 'Tagesreisen zu sehenswerten Gärten'
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(ms) Querbeet entführte uns Ueli Zollinger von Ammann Gartenbau AG in die vielfältige Gartenwelt der Schweiz. Bei allen vorgestellten Gärten ist es möglich, diese in einer Tagesreise zu besuchen und zu geniessen, und davon gibt es einige in der Schweiz! Stellvertretend werden hier vier erwähnt:
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Ganz nahe von uns befindet sich die Hochschule Wädenswil, welche immer einen Besuch wert ist. An traumhafter Aussichtslage sind Versuchsgärten angelegt, daher erwartet den Besucher ein stets sich wandelndes Bild von Pflanzenkombinationen.
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Kultur mit Natur vermischt sich im Napoleonmuseum Thurgau, das wohl schönste Schloss hoch über dem Bodensee. Napoleon III, der letzte Kaiser der Franzosen, verbrachte hier zusammen mit seiner Mutter die wichtigsten Jahre seines Lebens auf Schloss Arenenberg.
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Eine Oase der Ruhe ist die Kartause Ittingen nahe Frauenfeld. Hier empfiehlt sich neben dem Wandeln in den verschiedenen Gartenzimmern einen Besuch im 2009 neu eröffneten Restaurant, ebenso wie im Klosterladen, welcher übrigens von einer Meilenerin geleitet wird.
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Möchte man südländische Pflanzen bewundern, empfiehlt sich ein Besuch des im Tessin gelegenen Parco Scherrer. Arthur Scherrer, der reiche St. Galler Tuchhändler, bestückte diese Parkanlage mit Souvenirs aus seinen bereisten Ländern. Das thailändisches Teehaus, der ägyptischer Tempel und der indischer Palast lassen beim Besucher Reisefieber aufkommen.
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Luciana Martinelli amtete auch dieses Jahr als charmante Glücksfee. 16 neue Teilnehmende konnte 'Blumen in Meilen' dieses Jahr begrüssen, ein tolles Resultat! Als Dank wurde für die aktiv Werbenden Gutscheine von Blumengeschäften in Meilen abgegeben. Ein kurzer Rückblick über die in diesem Jahr erstmals initiierten zwei Gartenstunden liessen schöne Erinnerungen über die beiden besuchten Gärten von Cécile Schwarzenbach und Elisabeth Schanz aufkommen. Auch nächstes Jahr haben wir die Gelegenheit, zwei Gärten zu besuchen: eine Pfingstrosensammlung und ein Staudengarten. Abgerundet wurde dieser Anlass durch ein herbstliches Menue aus der Küche des Löwen in Meilen. Durch den Abend führten Barbara Roffler, Präsidentin Verkehrsverein Meilen, sowie Margrit Simon, Verantwortliche für 'Blumen in Meilen'. Der Ausklang bildet wie immer die Übergabe der Karten, wo der Eindruck vom Balkon-/Gartenbesuch durch Ueli Zollinger und Margrit Simon schriftlich festgehalten wird, sowie ein kleines blumiges Präsent, diesmal einen Hauswurz, der, wie die Sage erzählt, das Haus vor Blitzschlag schützen und Glück bringen soll. Der kurzweilige Abend wird vom Verkehrsverein Meilen offeriert und organisiert, der sich über die jährliche aktive blumige Verschönerung von Meilen sehr freut.
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