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(adp) Am Abend des ersten Samstags im November trafen sich Kinder mit ihren stolzen Eltern und Grosseltern auf dem Meilemer Schulhausplatz zum Räbeliechtliumzug. Viele Kinder hatten schon im Kindergarten oder der Schule kräftig ausgehöhlt und geschnitzt. Anderen half «s'Mami», «de Papi» oder «di gross Schwöschter». Volker Gruhlke, ein deutschstämmiger Vater, musste zugeben: «In meiner Heimat kennen wir den Umzug nur mit gekauften Papierlaternen. Für die Kinder und auch für uns Eltern ist das 'Räbeliechtli' jedoch viel schöner! Und es ist wichtig, dass diese Tradition bleibt!» Für eine gemütliche, schon beinahe weihnachtliche Stimmung, sorgten die Kinderchöre der Singschule Meilen. Es war wirklich ein «Lichtermeer zu Martins Ehr'», wie es im Räbeliechtlilied so schön heisst. Um 18.15 Uhr startete der Umzug. Die Strassenbeleuchtung wurde vorübergehend ausgeschaltet, und beinahe 500 Kinder und Erwachsene machten sich auf den Weg vom Schulhaus Dorf via Hüniweg zur Kirchgasse. Weiter ging es durch die Schulhausstrasse. Dort wurde der Umzug vom Musikverein Meilen klangvoll empfangen. Über die Bahnhofstrasse ging es zurück zum Schulhaus Dorf. Zu weiteren Stücken der des Musikvereins konnte man den Abend ausklingen lassen. Dazu gab es feine Weggli der Meilener Bäckereien Steiner, Brandenberger und Brigitte's Backstube sowie Tee und Punsch von der Klinik Hohenegg. Es war ein wunderschöner Abend für Gross und Klein, und dank angenehm herbstlichen Temperaturen konnten sogar die Handschuhe zu Hause gelassen werden. «Der Verkehrsverein Meilen möchte den Bäckereien und der Klinik Hohenegg für die erneute kulinarische Unterstützung danken», sagte Eliane Vonrufs vom VVM abschliessend. Herzlich dankte sie auch den Kindern der Kinderchöre mit Leiterin Marianne Barth und dem Musikverein Meilen. |